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Willkommen bei KAEFER DEUTSCHLAND PRO SERVICES

Gebäudetechnik

Alle technischen Gewerke aus einer Hand – von der Installation bis zur Wartung

Gebäudetechnik bei KAEFER bedeutet mehr als Installation und Wartung. Es geht um die intelligente Verzahnung von Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär-, Elektro- und Automationstechnik – abgestimmt auf Ihre Betriebsabläufe und termingerecht umgesetzt. Ob Strangsanierung im bewohnten Zustand, Wärmepumpeninstallation mit hydraulischem Abgleich oder Gebäudeautomation mit BACnet und KNX – KAEFER Pros realisieren technische Lösungen, die VDI 6022, VDI 6023 und alle relevanten Normen erfüllen. Mit 24/7-Notfallservice, Fernwartung und dokumentierten Übergabeprotokollen sichern wir Betriebskontinuität über die Inbetriebnahme hinaus.

Warum Gebäudetechnik
so anspruchsvoll ist

Gebäudetechnik ist kein Einzelgewerk – sie ist ein System aus Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektro und Automation, das perfekt ineinandergreifen muss. Jede Schnittstelle zwischen den Gewerken birgt Abstimmungsaufwand, Verzögerungsrisiken und potenzielle Fehlerquellen.

Gleichzeitig steigen die Anforderungen: Sanierungen im bewohnten Zustand erfordern präzise Taktung und transparente Mieterkommunikation, Wärmepumpen verlangen hydraulischen Abgleich für effiziente Betriebsweise, und Trinkwassersysteme müssen VDI 6023 erfüllen, um Legionellenrisiken auszuschließen. Hinzu kommen normative Vorgaben wie VDI 6022 für RLT-Anlagen, DIN-Normen für Elektroinstallationen bis 1 kV und die Einbindung von Gebäudeautomation mit BACnet, KNX oder LON. Wer hier nicht auf durchgängige Planung, dokumentierte Übergaben und schnelle Reaktionszeiten bei Störfällen setzt, riskiert Betriebsausfälle, Nacharbeiten und unzufriedene Nutzer.

Gebäudetechnik bei KAEFER bedeutet deshalb: Alle Gewerke aus einer Hand, abgestimmt auf Ihre Abläufe und termingerecht umgesetzt.

Heizungstechnik

Heizungstechnik umfasst Installation, Sanierung und Wartung von Wärmeerzeugern, Verteilsystemen und Regelungstechnik. KAEFER realisiert Wärmepumpenanlagen, BHKW-Installationen und Fernwärmeanbindungen für Wohn- und Gewerbegebäude.

Hydraulischer Abgleich und Einregulierung sorgen für optimale Effizienz und minimieren Energieverluste.

Strangsanierungen erfolgen taktgesteuert im bewohnten Zustand – planbar, transparent und mit dokumentierter Übergabe.

Typische Einsatzgebiete sind Bestandssanierungen in Wohnungswirtschaft, öffentlichen Gebäuden und Gewerbeimmobilien. Wartungsverträge mit Fernwartung, dokumentierten Funktionsprüfungen und 24/7-Notfallservice (Reaktionszeit 1 Stunde) sichern Betriebskontinuität über die Inbetriebnahme hinaus.

Energiemonitoring, Verbrauchsoptimierung und Betriebsoptimierung gehören ebenso zum Leistungsspektrum wie die Integration erneuerbarer Energien (Wärmepumpen, Solarthermie, Photovoltaik) und Ladeinfrastruktur für Elektromobilität.

Lüftungstechnik

Lüftungstechnik umfasst Installation, Inbetriebnahme und Wartung von RLT-Anlagen (Raumlufttechnischen Anlagen) und Klimaanlagen für Wohngebäude, Gewerbeimmobilien und öffentliche Einrichtungen.

KAEFER arbeitet nach VDI 6022 (Hygieneanforderungen an RLT-Anlagen) und führt dokumentierte Hygieneinspektionen, Filterwechsel und Reinigungen durch.

Wartungsverträge mit Fernwartung und Ersatzteillager sichern planbare Betriebszeiten und minimieren Ausfallrisiken.

Typische Leistungen umfassen Wärmerückgewinnung, Luftfiltersysteme, Luftkanalreinigung und die Integration von Gebäudeautomation für bedarfsgerechte Steuerung.

Bei Sanierungen im Bestand werden RLT-Anlagen an energetische Anforderungen angepasst und mit intelligenten Regelungskonzepten ausgestattet.

Qualitätssicherung erfolgt durch Funktionsprüfungen, Einregulierung, Übergabeprotokolle und Einweisung des Betreiberpersonals.

Sanitärtechnik

Sanitärtechnik umfasst Installation, Sanierung und Wartung von Trinkwasser- und Abwassersystemen nach VDI 6023 (Trinkwasserhygiene).

KAEFER realisiert Strangsanierungen im bewohnten Zustand mit taktgesteuerter Abwicklung: Montags werden vier bis acht Bäder rückgebaut, nach zehn Tagen erfolgt die Abnahme – planbar, transparent und kommunizierbar für Mieter. Konzessionen für Trinkwasser, Abwasser und WHG § 18 (Umgang mit wassergefährdenden Stoffen) dokumentieren fachliche Kompetenz.

Typische Leistungen umfassen Rohrnetzsanierung, Trinkwassererwärmung mit Legionellenschutz, Abwassertechnik, Grauwassernutzung und die Integration von Gebäudeautomation für bedarfsgerechte Steuerung. Wartungsverträge mit dokumentierten Funktionsprüfungen, Spülplänen und Temperaturüberwachung sichern hygienisch einwandfreie Trinkwasserqualität. Qualitätssicherung erfolgt durch Übergabeprotokolle, Einweisung des Betreiberpersonals und Wartungshandbücher.

Elektrotechnik

Elektrotechnik umfasst Stark- und Schwachstrominstallationen bis 1 kV für Wohn- und Gewerbegebäude.

KAEFER verfügt über Elektro-Meister, Sicherheitsscheine und Anmeldung bei Energieversorgern (Raum Hamburg und Bremen).

Typische Leistungen umfassen Elektroinstallationen, Beleuchtungstechnik, Anbindung an Gebäudeautomation, E-Mobilität-Ladeinfrastruktur und Integration erneuerbarer Energien (Photovoltaik, Wärmepumpen).

Wartungsverträge mit dokumentierten Funktionsprüfungen und 24/7-Notfallservice (Reaktionszeit 1 Stunde) sichern Betriebskontinuität.

Qualitätssicherung erfolgt durch Übergabeprotokolle, Einweisung des Betreiberpersonals und Prüfprotokolle nach DIN VDE.

Mittel- und Hochspannungsanlagen werden nicht ausgeführt – KAEFER konzentriert sich auf Elektroarbeiten bis 1 kV mit klarer Abgrenzung und schneller Bearbeitung ohne Sondergenehmigungen.

Gebäudeautomation

Gebäudeautomation umfasst herstellerunabhängige Lösungen für intelligente Gebäudesteuerung mit BACnet, KNX und LON. KAEFER integriert Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Elektrotechnik in zentrale Leitsysteme und ermöglicht bedarfsgerechte, energieeffiziente Betriebsweise.

Typische Leistungen umfassen MSR-Technik (Mess-, Steuer- und Regelungstechnik), Gebäudeleittechnik, Fernwartung, Energiemonitoring und Lastmanagement.

Cloud-basierte Systeme ermöglichen Fernzugriff auf Betriebsdaten, Verbrauchsanalysen und vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance).

Wartungsverträge mit dokumentierten Funktionsprüfungen und 24/7-Support sichern stabile Betriebsabläufe.

Qualitätssicherung erfolgt durch Funktionsprüfungen, Übergabeprotokolle, Einweisung des Betreiberpersonals und Wartungshandbücher.

KAEFER arbeitet herstellerunabhängig und bindet bestehende Systeme ein – keine Bindung an einzelne Anbieter, sondern Anpassung an Ihre Anforderungen.

Planung & Beratung

Gebäudetechnik beginnt nicht auf der Baustelle, sondern in der Planungsphase. KAEFER bringt sich mit technischem Know-how in die Planung ein, ohne Planungsverantwortung oder -haftung zu übernehmen.

Ausführung erfolgt auf Basis planerischer Vorgaben, ergänzt durch Hinweise aus der Praxis. CAD/BIM-Arbeitsplätze ermöglichen Koordination mit Architekten, Fachplanern und anderen Gewerken.

Wartungsverträge mit Fernwartung, eigenem Ersatzteillager und dokumentierten Funktionsprüfungen sichern Betriebskontinuität über die Übergabe hinaus.

Für Not- und Störfälle bieten wir 24/7-Bereitschaft mit Reaktionszeiten von einer Stunde.

Qualitätssicherung umfasst hydraulischen Abgleich, Einregulierung, Funktionsprüfungen, Übergabeprotokolle, Einweisung des Betreiberpersonals und Wartungshandbücher.

Energiemonitoring, Verbrauchsoptimierung und Betriebsoptimierung gehören ebenso zum Leistungsspektrum wie die Beratung zu Förderprogrammen (KfW, BAFA) und energetischen Anforderungen (EnEV, GEG).

Häufige Fragen zur industrieller Gebäudetechnik

Welche Förderungen gibt es für energetische Sanierungen?

Die Förderung wurde 2024 reformiert und bietet attraktive Zuschüsse. KfW-Programm 261: Kredit mit Tilgungszuschuss bis 45 Prozent für Effizienzhaus 40 EE. BAFA-Einzelmaßnahmen: 15 Prozent Grundförderung plus 5 Prozent iSFP-Bonus für Dämmung, Fenster, Heizungstausch. Heizungstausch-Förderung: 30 Prozent Grundförderung, plus 20 Prozent Geschwindigkeitsbonus (bis 2028), plus 30 Prozent für Haushalte unter 40.000 Euro Jahreseinkommen – maximal 70 Prozent. Wärmepumpen werden mit bis zu 21.000 Euro gefördert. Zusätzlich: Steuerbonus 20 Prozent über drei Jahre verteilt (max. 40.000 Euro). Kommunale Programme oft zusätzlich kombinierbar. KAEFER übernimmt die komplette Antragsstellung und garantiert die förderfähige Ausführung. Bei Ablehnung entstehen keine Kosten für die Antragsberatung.

Kann man im Winter die Fassade dämmen?

Ja, moderne WDVS-Systeme ermöglichen Verarbeitung bis plus 1 Grad Celsius. KAEFER setzt spezielle Winterbausysteme ein: Hybridkleber mit kurzen Abbindezeiten, Einhausungen mit Bauheizung für frostfreie Bedingungen, Warmwasseraufbereitung für optimale Verarbeitungstemperatur. Die Untergrundtemperatur muss mindestens plus 3 Grad betragen. Kritisch sind die ersten 48 Stunden nach Verklebung – hier schützen wir mit beheizten Gerüstplanen. Armierungsarbeiten verschieben wir in frostfreie Perioden. Oberputz tragen wir nur bei stabiler Witterung über plus 5 Grad auf. Die Wintermonate nutzen wir für Innenarbeiten: Kellerdeckendämmung, Dachdämmung von innen, Heizungsmodernisierung. Erfahrung: 30 Prozent unserer Fassadenprojekte laufen von Oktober bis März. Mehrkosten durch Winterbaumaßnahmen: 5 bis 8 Prozent.

Wie läuft eine Strangsanierung im bewohnten Zustand ab?

KAEFER hat ein bewährtes 10-Tage-Takt-System entwickelt. Vorbereitung: Mieterinformation 4 Wochen vorher, Einrichtung Ausweichbad im Keller/Container. Tag 1-2: Demontage Sanitärobjekte, Rückbau alte Leitungen. Tag 3-4: Installation neue Steig- und Verteilungsleitungen. Tag 5-6: Anschluss Wohnungsleitungen, Druckprobe. Tag 7-8: Wandverschluss, Fliesenarbeiten. Tag 9: Montage Sanitärobjekte, Silikonfugen. Tag 10: Funktionsprüfung, Übergabe. Pro Takt sanieren wir 4-8 Wohnungen gleichzeitig. Wasserabstellung täglich 8-16 Uhr, abends wieder verfügbar. Ausweichtoilette durchgehend zugänglich. Staubschutzwände und tägliche Reinigung minimieren Belästigungen. Bei 40 Wohnungen dauert die Gesamtsanierung 10-12 Wochen. Mietminderung meist 10-15 Prozent für betroffenen Zeitraum.

Lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau?

Ja, moderne Wärmepumpen arbeiten auch im teilsanierten Altbau wirtschaftlich. Voraussetzungen: Vorlauftemperatur maximal 55 Grad – erreichbar durch Vergrößerung der Heizflächen oder Ergänzung mit Niedertemperaturheizkörpern. Dämmstandard mindestens EnEV 2009 – sonst erst Gebäudehülle sanieren. Jahresarbeitszahl (JAZ) über 3,0 für Wirtschaftlichkeit. KAEFER-Lösungen: Hochtemperatur-Wärmepumpen bis 75 Grad Vorlauf für unsanierte Altbauten. Hybrid-Systeme: Wärmepumpe für Grundlast, Gaskessel für Spitzenlast. Kaskadenschaltung mehrerer kleiner Wärmepumpen für Großobjekte. Die Investition (15.000-25.000 Euro) amortisiert sich in 10-12 Jahren. Mit 70 Prozent Förderung reduzieren sich die Eigenkosten auf 4.500-7.500 Euro. Betriebskosten sinken um 40-60 Prozent gegenüber Gasheizung. CO₂-Reduktion: 3-5 Tonnen jährlich pro Wohneinheit.

Was bringt eine Dämmung wirklich an Energieeinsparung?

Die Einsparung hängt vom Ausgangszustand ab. Ungedämmter Altbau (U-Wert Wand 1,4): WDVS 16 cm reduziert auf U-Wert 0,20 = 70 Prozent Einsparung. Teilgedämmter 1980er Bau (U-Wert 0,8): Aufdopplung 12 cm erreicht U-Wert 0,20 = 40 Prozent Einsparung. Konkrete Beispiele aus KAEFER-Projekten: Mehrfamilienhaus 1968, 800 m² Wohnfläche: vorher 180 kWh/m²a, nachher 55 kWh/m²a. Einsparung: 100.000 kWh/Jahr = 8.000 Euro bei Gaspreis 0,08 Euro/kWh. Einzelmaßnahmen-Effekt: Fassade 25-35 Prozent, Dach 15-20 Prozent, Kellerdecke 5-10 Prozent, Fenster 10-15 Prozent. Wichtig: Nur die Kombination aller Maßnahmen vermeidet Wärmebrücken und Feuchteschäden. Die sommerliche Überhitzung reduziert sich durch Dämmung um 3-5 Grad. Schallschutz verbessert sich um 10-15 dB.

Wie lange dauert eine energetische Komplettsanierung?

Die Sanierungsdauer hängt von Gebäudegröße und Sanierungsumfang ab. Für ein typisches Mehrfamilienhaus mit 12 Wohnungen kalkulieren wir: Phase 1 – Gebäudehülle (8-10 Wochen): Gerüststellung (2 Tage), Fassadendämmung (4-5 Wochen), Fensteraustausch parallel (3 Wochen), Dachdämmung (2 Wochen). Phase 2 – Haustechnik (6-8 Wochen): Heizungsmodernisierung (2 Wochen), Strangsanierung taktweise (6 Wochen), Elektromodernisierung parallel. Phase 3 – Innenarbeiten (4 Wochen): Kellerdeckendämmung, Treppenhaussanierung, Restarbeiten. Gesamtdauer: 18-22 Wochen bei kontinuierlicher Ausführung. Durch Winterpause oder Budgetaufteilung kann auf 2 Jahre gestreckt werden. KAEFER koordiniert alle Gewerke, sodass Überschneidungen die Bauzeit um 30 Prozent reduzieren. Bei Einzelmaßnahmen: Fassade 6-8 Wochen, Heizung 1-2 Wochen, Strangsanierung 10 Wochen.

Welche Heizung ist zukunftssicher und förderfähig?

Ab 2024 gilt: 65 Prozent erneuerbare Energie bei Heizungstausch. Zukunftssichere Optionen: Wärmepumpe (Luft/Wasser oder Sole/Wasser): 100 Prozent erneuerbar mit Ökostrom, Förderung bis 70 Prozent. Pelletheizung: CO₂-neutral, aber Feinstaubthematik beachten, Förderung 30-50 Prozent. Fernwärme: wenn verfügbar die einfachste Lösung, Förderung 30-40 Prozent. Hybridheizung (Wärmepumpe + Gas): Übergangslösung bis 2045, Förderung 30-40 Prozent. Wasserstoff-ready Gasheizung: nur mit verbindlichem Wasserstoffnetzplan, kritisch bewerten. Nicht mehr förderfähig: reine Öl- und Gasheizungen. KAEFER empfiehlt: Wärmepumpe als Standard, Pellets bei schlechter Gebäudehülle, Fernwärme in Ballungsräumen. Die Entscheidung treffen wir nach Heizlastberechnung, Wirtschaftlichkeitsanalyse über 20 Jahre und Verfügbarkeitsprüfung (Gasanschluss, Fernwärme, Platz für Pelletlager). Mit unserem Contractingangebot übernehmen wir Investition und Betrieb.

Unsere Gebäudetechnik-kompetenzen für Ihre Branche:

Jede Branche stellt eigene Anforderungen an Gebäudetechnik. Ob spezifische Normen, besondere Dämmanforderungen oder branchentypische Fassadensysteme – KAEFER Pros kennen die Besonderheiten Ihrer Industrie. Wählen Sie Ihre Branche und erfahren Sie, welche Lösungen wir für Ihre spezifischen Herausforderungen bereithalten.

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