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Willkommen bei KAEFER DEUTSCHLAND PRO SERVICES

Brandschutz

Feuerwiderstand bis F180 – von Tragwerks-
bekleidung bis Brandschutztüren

Brandschutz bei KAEFER bedeutet mehr als Platten montieren. Es geht um normgerechte Brandschutzsysteme, die Menschenleben schützen und Brandausbreitung verhindern – abgestimmt auf Ihre Bausubstanz und zertifiziert nach DIN 4102 und EN 13501. Ob Tragwerksbekleidung mit Feuerwiderstand bis F180, Abschottungen für Kabel und Rohre oder Brandschutztüren mit T30 bis T90 – KAEFER Pros realisieren Brandschutzlösungen, die herstellerunabhängig ausgewählt und mit Vorfertigung ausgeführt werden. Mit 200.000 Quadratmeter Plattenleistung, 20.000 Abschottungen und 10.000 Türen pro Jahr deutschlandweit sichern wir schnelle Bauzeiten und maximale Qualität.

Warum Brandschutz
so anspruchsvoll ist

Brandschutz ist keine Standardaufgabe – jedes Bauwerk bringt eigene bauliche, normative und zeitliche Herausforderungen mit.

Feuerwiderstandsklassen reichen von F30 (feuerhemmend) über F60 (hochfeuerhemmend) bis F90, F120 und F180 (feuerbeständig).

Gleichzeitig steigen die Anforderungen: Baustoffklassen (A1, A2, B1, B2), EI-Klassifizierungen (EI30, EI60, EI90), REI-Klassifizierungen für tragende Bauteile, DIBt-Zulassungen, VdS-Anerkennungen und Herstellerzertifizierungen.

Hinzu kommen normative Vorgaben wie DIN 4102, EN 13501, EN 1634-1 für Brandschutztüren (Brandprüfung bei 1.000 Grad Celsius für 30, 60 oder 90 Minuten) und Verwendbarkeitsnachweise.

Wer hier nicht auf zertifizierte Brandschutzfachkräfte, herstellerunabhängige Systemauswahl und lückenlose Dokumentation setzt, riskiert Zulassungsverlust, Nacharbeiten und Haftungsrisiken.

Brandschutz bei KAEFER bedeutet deshalb: Sicherheit durch Zertifizierung, Geschwindigkeit durch Vorfertigung und Qualität durch Herstellerunabhängigkeit.

Tragwerkschutz & Bekleidung

Tragwerkschutz und Bekleidung schützen tragende Bauteile vor Brandeinwirkung. KAEFER realisiert Platten- und Putzsysteme bis F180 für Stahl-, Beton- und Holztragwerke.

Typische Leistungen: Plattenbekleidungen mit Brandschutzplatten (Promat, Rigips Glasroc F, Rockwool Conlit, AESTUVER, Knauf, Siniat), Putzsysteme für Stahl- und Betontragwerke, brandschutztechnische Bekleidung für Decken und Wände, Feuerwiderstandsklassen F30 bis F180 produktabhängig, Baustoffklassen A1, A2, B1, B2, EI-Klassifizierungen EI30, EI60, EI90, REI-Klassifizierungen für tragende Bauteile.

Vorfertigung in Butzbach: Plattenelemente vorkonfektioniert nach Zeichnung, maßhaltige systemspezifische Bauteile verkürzen Montagezeiten, senken Fehlerquoten, sichern Qualität unter beengten zeitkritischen Bedingungen.

Jahresleistung: bis zu 200.000 Quadratmeter Plattenleistung pro Jahr in Produktion, Spitzenwerte einzelner Projekte bis 320.000 Quadratmeter.

Herstellerunabhängig: Systeme projektspezifisch ausgewählt, Personal für unterschiedliche Produkte geschult, alle gängigen Systeme fachgerecht verarbeitet.

Qualitätssicherung: Abnahmeprotokolle, Fotodokumentation, Verwendbarkeitsnachweise.

Abschottung & Durchführung

Abschottungen und Durchführungen verhindern Brandausbreitung über Kabel-, Rohr- und Kanaldurchführungen. KAEFER realisiert normgerechte Abschottungssysteme für alle Leitungstypen.

Typische Leistungen: Kabelabschottungen mit Brandschutzmanschetten und Abschottungssystemen, Rohrdurchführungen mit Brandschutzschäumen und -mörtel, Kanaldurchführungen für Lüftungs- und Elektrokanäle, Leitungs- und Kabeldurchführungen normgerecht abgeschottet, Brandschutzklassen nach Anforderung (EI30, EI60, EI90).

Jahresleistung: rund 20.000 Abschottungen pro Jahr deutschlandweit.

Herstellerunabhängig: Systeme ohne Lieferantenbindung projektspezifisch ausgewählt, Personal für unterschiedliche Produkte geschult.

Vorfertigung für Lüftungs- und Elektrokanäle: zentrale Technik in Butzbach für vorkonfektionierte Kanäle, Bauzeiten verkürzt, Personalbedarf auf Baustelle reduziert, Staub-, Lärm- und Abfallaufkommen gesenkt.

Qualitätssicherung: DIBt-Zulassungen, VdS-Anerkennungen, Herstellerzertifizierungen, Abnahmeprotokolle, Fotodokumentation, Verwendbarkeitsnachweise.

Türen & Tore

Brandschutztüren und -tore verhindern Brandausbreitung, schaffen rauchfreie Flucht- und Rettungswege und schützen Menschenleben. KAEFER realisiert Einbau, Wartung und Instandhaltung für alle Hersteller.

Typische Leistungen: Brandschutztüren T30 (feuerhemmend), T60 (hochfeuerhemmend), T90 (feuerbeständig) nach EN 1634-1 (Brandprüfung bei 1.000 Grad Celsius für 30, 60 oder 90 Minuten), Rauchschutztüren mit Fallenschloss und umlaufender Dichtung, Brandschutztore für Industriebereiche, Einbau von Objekttürelementen aus Holz, Stahl und Aluminium, Elemente mit Schall-, Brand- und/oder Rauchschutzanforderungen, Elemente mit Sonderanforderungen (Strahlenschutz, Laserschutz, OP-Elemente).

Jahresleistung: etwa 10.000 Türen pro Jahr deutschlandweit.

Hersteller: Hörmann Türen/Tore, Schörghuber Türen, alle gängigen Hersteller.

Wartung und Instandhaltung: Wartungsverträge für Brandschutztüren/-tore (12 Monate Intervall), Notdienst 24/7 für Brandmeldeanlagen, Dokumentationssystem, Mängelmanagement.

Qualitätssicherung: Abnahmeprotokolle, Fotodokumentation, Wartungsdokumentation.

Planung & Beratung

Brandschutz beginnt nicht auf der Baustelle, sondern in der Planung. KAEFER unterstützt Planer und Bauherren bei der Systemauswahl, Verwendbarkeitsnachweisen und Zulassungsfragen.

Typische Beratungsthemen: Feuerwiderstandsklassen (F30 bis F180), Baustoffklassen (A1, A2, B1, B2), EI-Klassifizierungen (EI30, EI60, EI90), REI-Klassifizierungen für tragende Bauteile, DIBt-Zulassungen, VdS-Anerkennungen, Herstellerzertifizierungen.

Herstellerunabhängige Systemauswahl: Systeme ohne Lieferantenbindung projektspezifisch ausgewählt, wirtschaftlich optimal dimensioniert, Personal für unterschiedliche Produkte geschult.

Vorfertigung als Planungsvorteil: zentrale Technik und eigene Fertigungskapazitäten in Butzbach, Plattenelemente und Kanäle vorkonfektioniert nach Zeichnung, maßhaltige Bauteile verkürzen Montagezeiten, reduzieren Fehlerquoten, sichern Qualität.

Wirtschaftlichkeit: Vorfertigung reduziert Personalbedarf auf Baustelle, senkt Staub-, Lärm- und Abfallaufkommen, verringert Lkw-Fahrten, unterstützt Nachhaltigkeitsziele (ESG).

Vorfinanzierung großer Materialbudgets: wirtschaftliche Stärke ermöglicht Vorfinanzierung bei Plattenaufträgen (Materialwerte 60 bis 100 Euro pro Quadratmeter).

Referenzprojekte: Joseph-Schwarz-Schule Heilbronn, Frankfurt Terminal 3 (größte Projekte 2023/2024). Garantiezeiten: maschinelle/elektrotechnische Anlagen 2 Jahre, baulicher Brandschutz 4 Jahre (gemäß VOB/B).

Häufige Fragen zum industriellen Brandschutz

Welche Brandschutzklasse benötigt mein Gebäude?

Die erforderliche Feuerwiderstandsklasse richtet sich nach Gebäudeklasse, Nutzung und Landesbauordnung. Industriebauten benötigen meist F30 für tragende Bauteile, F90 für Brandwände zwischen Brandabschnitten. Hochhäuser über 22 Meter erfordern F90 für tragende Konstruktionen, F120 für Treppenhauskerne. Sonderbauten wie Krankenhäuser, Schulen oder Versammlungsstätten unterliegen verschärften Anforderungen bis F180. Die Industriebaurichtlinie erlaubt Erleichterungen bei geringer Brandlast unter 15 kg/m² Holzäquivalent. KAEFER Pros prüfen Ihre Baugenehmigung und das Brandschutzkonzept und empfehlen die normkonforme Ausführung. Bei Umnutzungen erstellen wir eine Bestandsanalyse und dokumentieren erforderliche Ertüchtigungen. Wichtig: Auch bei Bestandsschutz können Versicherungen höhere Standards fordern.

Was kostet professioneller Brandschutz pro Quadratmeter?
Die Kosten variieren je nach System, Feuerwiderstandsklasse und Einbausituation erheblich. Brandschutzbekleidung F30 mit Gipskartonplatten kostet 35-50 Euro/m². F90-Bekleidung mit Calciumsilikatplatten liegt bei 80-120 Euro/m². Dämmschichtbildende Beschichtungen F30 kosten 40-60 Euro/m², F90 erreicht 150-250 Euro/m². Abschottungen kalkulieren wir mit 150-300 Euro pro Durchführung, je nach Dimension und Belegung. Brandschutztüren T30 beginnen bei 800 Euro, T90 bei 1.500 Euro zuzüglich Montage. KAEFER bietet Komplettpreise inklusive Material, Montage, Dokumentation und Gewährleistung. Bei Großprojekten über 100.000 Euro reduzieren sich die Einheitspreise um 10-15 Prozent. Förderungen durch BEG oder KfW sind bei energetischen Sanierungen möglich.
Wie lange dauert die Brandschutzsanierung einer Industrieanlage?
Die Sanierungsdauer hängt von Umfang, Zugänglichkeit und Betriebseinschränkungen ab. Ein Montageteam (2 Monteure) bekleidet 30-50 m² Stahlträger pro Tag mit Brandschutzplatten. Bei dämmschichtbildenden Beschichtungen schaffen Spritzteams 100-200 m² täglich. Abschottungen benötigen 1-3 Stunden pro Durchführung. Für eine Produktionshalle mit 500 m² Stahlkonstruktion F90 kalkulieren wir: Bestandsaufnahme und Planung (3 Tage), Gerüstbau (2 Tage), Oberflächenvorbereitung (2 Tage), Brandschutzbekleidung (10-12 Tage), Dokumentation und Abnahme (1 Tag). Gesamt: 3-4 Wochen. Bei laufendem Betrieb verlängern sich die Zeiten um 30-50 Prozent. KAEFER koordiniert alle Gewerke und arbeitet bei Bedarf im Schichtbetrieb – so minimieren wir Produktionsausfälle.
Sind Brandschutzbeschichtungen gleichwertig zu Plattenbekleidungen?
Beide Systeme sind bauaufsichtlich zugelassen und technisch gleichwertig, unterscheiden sich aber in Eigenschaften und Einsatzbereichen. Brandschutzplatten bieten robuste, mechanisch belastbare Lösungen bis F180, sind kostengünstiger bei großen Flächen und sofort nach Montage wirksam. Nachteil: Sie verändern die Optik und benötigen mehr Raum. Dämmschichtbildende Beschichtungen erhalten filigrane Stahlkonstruktionen sichtbar, sparen Bauhöhe (wichtig bei Leitungskreuzungen) und sind ideal für Nachrüstungen. Nachteile: Höhere Kosten, aufwendigere Applikation, regelmäßige Wartung erforderlich. KAEFER empfiehlt Beschichtungen für architektonisch anspruchsvolle Bereiche und Bestandsertüchtigungen. Platten sind erste Wahl für Industriebauten, verdeckte Konstruktionen und maximalen Feuerwiderstand.
Wie oft müssen Brandschutzanlagen gewartet werden?
Die Wartungsintervalle sind gesetzlich vorgeschrieben und haftungsrelevant. Brandschutztüren und -tore: jährlich nach DIN 14677. Feststellanlagen: monatliche Sichtprüfung, jährliche Fachprüfung. Brandschutzklappen: halbjährlich nach DIN 31051. RWA-Anlagen: jährlich nach DIN 18232. Sprinkleranlagen: wöchentliche Sichtprüfung, jährliche Hauptprüfung nach VdS 2212. Brandmeldeanlagen: vierteljährliche Inspektion, jährliche Wartung nach DIN 14675. Dämmschichtbildende Beschichtungen: alle 3-5 Jahre Sichtprüfung auf Beschädigungen. KAEFER bietet Wartungsverträge mit automatischer Terminüberwachung, digitaler Dokumentation und garantierten Reaktionszeiten. Bei Mängeln erfolgt die Instandsetzung im 24-Stunden-Service. Die lückenlose Wartungsdokumentation ist Voraussetzung für Versicherungsschutz und Betriebsgenehmigung.
Kann Brandschutz nachträglich ohne Betriebsunterbrechung installiert werden?
Ja, KAEFER hat sich auf Brandschutzsanierungen im laufenden Betrieb spezialisiert. Wir arbeiten in definierten Bereichen nacheinander, sodass die Produktion weitgehend ungestört bleibt. Staubarne Montagetechniken und mobile Absaugungen verhindern Kontaminationen. Lärmintensive Arbeiten legen wir in Betriebspausen oder Nachtschichten. Vorgefertigte Brandschutzelemente reduzieren die Montagezeit vor Ort um 60 Prozent. Bei Spritzapplikationen kapseln wir Arbeitsbereiche ein. Kritische Anlagenteile bearbeiten wir in Revisionszeiten oder Wochenendabschaltungen. Die Koordination erfolgt über tägliche Abstimmungen mit der Betriebsleitung. Unsere Erfahrung: 80 Prozent aller Brandschutzsanierungen erfolgen bei laufender Produktion – ohne einen einzigen betriebsbedingten Ausfall.
Wer haftet bei mangelhaftem Brandschutz?
Die Haftung verteilt sich auf mehrere Parteien. Der Bauherr/Betreiber trägt die Verkehrssicherungspflicht und haftet für ordnungsgemäßen Brandschutz. Bei Personenschäden drohen strafrechtliche Konsequenzen wegen fahrlässiger Tötung oder Körperverletzung. Der Planer haftet für fehlerhafte Brandschutzkonzepte und Ausschreibungen nach HOAI. Der Ausführende (KAEFER) haftet für fachgerechte Montage gemäß anerkannten Regeln der Technik. Die Gewährleistung beträgt 4 Jahre nach VOB/B, 5 Jahre nach BGB. Verwendung nicht zugelassener Produkte oder fehlerhafte Montage führt zum Gewährleistungsausschluss. Der Prüfsachverständige haftet für ordnungsgemäße Abnahme. Versicherungen verweigern Leistungen bei grob fahrlässigen Brandschutzmängeln. KAEFER sichert Sie ab: Betriebshaftpflicht mit 10 Millionen Euro Deckung, lückenlose Dokumentation, ausschließlich geschultes Personal und nur zugelassene Systeme.

Unsere Brandschutz-kompetenzen für Ihre Branche:

Jede Branche stellt eigene Anforderungen an Brandschutz. Ob spezifische Normen, besondere Gefährdungslagen oder branchentypische Bausubstanz – KAEFER Pros kennen die Besonderheiten Ihrer Industrie. Wählen Sie Ihre Branche und erfahren Sie, welche Lösungen wir für Ihre spezifischen Herausforderungen bereithalten.

Ihr direkter Kontakt zu den KAEFER Pros

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